Es spielt ein blauer Wicht gern Skat,
und spricht zu seinem Kamerad,
was den der letzte Stich so wat,
der meint nur keinem sacht er dad.
Nun schimpft der eine blaue Schlumpf,
er hätt gespielt ganz schlau nen Trumpf.
Der Streit er steigt und eskaliert,
und schon ist man im Streit zu viert.
Man nimmt den Krug und schlägt vor Wut,
und trifft zum Glück nicht gleich so gut.
Doch schon das Messer kurz darauf,
trifft einen Schlumpf im vollen Lauf.
Sogleich rinnt Schlumpfenblut so rot,
vom Stich – entstanden durch die Tat,
aus dem blauen Körper bis zum Tod.
das Spiel – hieß eigentlich nur Skat.
Das Leben ist eine endlose Zahl schwarzer Räume ohne Licht
manch einer irrt umher nach der Suche nach dem Licht
andere resignieren und warten auf Erleuchtung
glücklich dem der eine Hand spürt, und weiß das er nicht alleine ist
er weiß dass er ein Paar Räume gemeinsam gehen kann.
Jeder Raum bedeutet neue Gefahren, jeder Raum eine neue Chance
glücklich dem der eine Hand spürt, und weiß das er nicht alleine ist
er weiß dass er ein Paar Räume gemeinsam gehen kann.
Mitleid dem, der die Hand verliert beim ersten Schritt
es gibt ja kein zurück.
Trauer dem der von der Hand die ihm Vertrauen gab in die Dunkelheit gestoßen wird
Einsam, Schwarz, kein Wort!
August 2008
kleine helle dunkle blaue
strahlend schimmernd nur und graue,
schmücken diese Winternacht.
klirrend drückt die trockne Kälte
mich hier unterm Himmelszelte.
Beißend wirk der glatte Mond.
Funkelnd, glitzernd die Juwelen
Engel wachen derer Seelen,
flockend fällt der weisse Schnee.
fleißig sich die Tannen strecken
durch die leisen kalten Decken,
eisig liegt der See und schön.
seh ich auf die eleganten _ ;
sie glänzen, herrschen die Brillianten
die Haut mir von der Kälte brennt.
dämmernd gehn sie knisternd leise,
weckt mich sanft der schönste Waise.
warm ein Schein im Morgenrot.
schon verblichen sind die Sterne
ich geniesse deine Wärme
warm wird mir ums Herz und gut.
tau mir auf die steifen Glieder,
meine Sonne scheine wieder!
Find ich mich im Paradies.
15.Dezember 2008
Er saß in einem dunklen Raum. Draußen war noch Nacht.
Und die Dunkelheit der Nacht war da.
Und sprach, “Was hast du nur gedacht?”.
Er saß vor einem Tisch. Vier Ecken. An der kurzen Seite. Vor ihm ein Telefon. Mit einer alten Wählscheibe. Und wartete auf einen Anruf. Von ihr.
Stunden saß er so. In Dunkelheit.
Der Raum – hat keine Fenster. Und so weiss er nicht das es Nacht ist. Aber dennoch sitzt er da. Einfach nur da.
Und betrachtet – durch die Dunkelheit – das Telefon.
Seine Augen haben sich längst auf das Dunkel in diesem Raum eingestellt. Das Duster ist für ihn das natürliche Hell. Die Nacht spricht: “Warum ruft sie nicht an?”
Warum? Wo ist das Problem?
Das Grauen des Tages antwortet in das Schwarz. “Sie wird anrufen. Sobald es hell wird.”
Der Raum hat keine Fenster. Hat sie angerufen?
14. April 2010
Dein blondes Haar an meinem Hals,
lieg ich in ihrem Schatten.
Die Vögel vor uns halten Balz
und ich mit meiner Hand dein Nacken.
Von Glück durchströhmt – den Sonnenstrahlen gleich,
erwärm sich unsre Glieder.
Ich und Du – wir fühln uns reich,
blüht neben uns der Flieder.
Du streichelst mir ganz sanft den Bauch,
mich lechtzt nach deinen Lippen.
Am Rand der Wiese grünt ein Strauch.
Ich erspüre deine Rippen.
Ganz leise flüsterst du zu mir,
wie sehr du mich begehrest.
Vorm Blau des Himmels, leck ich dir
am Hals, als ob du Honig wärest.
Der Natur und Lust, wir dienen -
in unserer Weltblase.
An uns vorüber summen Bienen
und wir verschwinden in Ekstase.
Niemals vergess ich diesen Baum,
wo wir uns beide küssten.
Zusammenfanden wie im Traum
ihnen folgten, den Gelüsten.
17. März 2010
Von Hass bist du, vergiftet meine Seele
Enttäuscht, verschenkt, geschundenes Getier.
Tief getroffen liegt mein Herz, dass ich mich quäle
in Einsamkeit – gebrochen nun in mir.
Kein Mensch – selbst Du – wöllt jemals wissen,
was Freundschaft und was Liebe sei,
säh er die Riefen, die Gefühle rissen,
ist diese große Lust erstmal vorbei.
Geblutet – hab ich ungezählte Stunden,
für Hoffnung, dass zum Schluss die Liebe siegt,
nun Sitz ich hier und lecke mir die Wunden,
seh wie mein Leben, zertreten hier am Boden liegt.
Ich war am Scherben sammeln – mit meiner bloßen Hand,
doch jede die ich anfasst – in meinem Fleisch verschwand.
Sodass alsbald die Scherben – in einem See so rot
ertränkt im Blut der Hoffnung – mein Leben schwand dem Tod.
17. März 2010
Du bist die Sonne,
die den Geist erhellt…
Du bist die Sonne,
deren Strahlen jedes Herz erwärmen…
Du bist die Sonne,
so verstrahlt im Kern…
Du bist die Sonne.
Du bist ein Vampir,
so gierig die Seelen anderer Menschen saugend…
Du bist ein Vampir,
so scheust du das Licht…
Du bist ein Vampir,
so nachtaktiv…
Du bist ein Vampir!
01. März 2005
Bist einsam in der Dunkelheit?
Scheint jede Hilfe noch so weit?
Wirft die Nacht nur lange Schatten.
Droht jede Freude zu ermatten.
Schlägt das Schicksal gleich mal mehrfachzu
Lassen dir die Sorgen keine Ruh.
So nimm dir nur ein wenig Zeit,
und ruf mich an und Teil dein Leid.
Ich steh dir bei zu jeder Stunde,
lausch jedem Wort aus deinem Munde.
Und zeig dir wenn ichs kann – dann,
dass man auch noch lächeln kann…
Datum: lange her
Am Morgen auf ner Frühlingswiese,
durch Tau benetzt ist noch das Gras,
deine Stirn – ich küsse diese,
schau dir in die Augen – krass,
nur ganz leichter Wind – sonst Stille,
halt und drück ich deine Hand.
Ein Frosch der quackt in die Idylle,
durch Sonne rot getaucht – das Land.
5.September 2003
Das Leben ist eine endlose Zahl schwarzer Räume ohne Licht
manch einer irrt umher auf der Suche nach dem Licht
andere resignieren und warten auf Erleuchtung
glücklich dem der eine Hand spürt, und weiß das er nicht alleine ist
er weiß dass er ein Paar Räume gemeinsam gehen kann.
Jeder Raum bedeutet neue Gefahren, jeder Raum eine neue Chance
glücklich dem der eine Hand spürt, und weiß das er nicht alleine ist
er weiß dass er ein Paar Räume gemeinsam gehen kann.
Mitleid dem, der die Hand verliert beim ersten Schritt
es gibt ja kein zurück.
Trauer dem der von der Hand die ihm Vertrauen gab in die Dunkelheit gestoßen wird
Einsam, Schwarz, kein Wort!
28-08-2008