Der Siebte Sinn
Wie das Wasser, wie das Meer,
so die Wellen lachen und auch brechen.
So wie die Sonne scheint daher.
Wie der Regen, wie das Klopfen,
kleiner Tropfen scheint so schwer.
Wie die Lüfte, wie die Winde,
wirbeln um das Herz so schwer,
singt die Blume, schwingt die Hüfte.
Spielt das Leben, schießt es quer.
Ist die Nase voller Düfte.
Wie das Wetter, wie die Laune,
soll man nur das Wunder nehm.
Es ist teuer aber richtig,
Ach ich bitt dich gar zu sehr.
Klingt die Musik bis zu mir her.
Willst du staunen, willst dus lassen.
rollt der Käse aus dem Latschen,
ruft und klagt der Käfer laut,
will ich einfach irgendwas erschaffen.
Bist du gar nicht, echt nicht mehr?
Lass das quatschen und das geizen,
Zucker macht dich lachend und auch reizend,
dreht und klebt an dir wie Teer.
Kauf mir einen Besen, lass ihn stehen und verwesen.
Hab ich ihn doch gebraucht nicht mehr.
Dring ich ein und komm nie wieder,
denkt der Wurm und kaut am Lappen.
Äpfel denkt man sind ihm lieber,
doch Kartoffel unterm Schober,
faulen mit ganz viel Geplärr.
Tantchen kauf der Mutter einen Kuchen,
stretcht die ausgedehnte Hüfte,
als Geschenk man solls verbuchen.
Gut gemeint, das bittesehr
war das alles doch nur Spaß
den Rest geschlossen aber leer.
09.September 2010 – Essen -> München